Unser Team vor Ort
Neun Angestellte sind für die Organisation unserer Projekte in Ulaanbaatar zuständig. Sie betreuen die Kinder auf der Tagesstätte während sechs Tagen die Woche.
Zayanyam Okhinoo (1974), Co-Projektleiterin. Absolvierte ein Germanistikstudium und ist ausgebildete Buchhalterin. War Managerin eines Reisebüros und zuletzt Buchhalterin bei der GIZ Mongolei (Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit). Zaya ist Mutter von vier Kindern.
"Meine Motivation ist zu sehen, dass unsere Hilfe und Unterstützung an den nötigen und richtigen Stellen ankommt. Da ich selbst Mutter bin, bin ich extrem froh, den bedürftigen Kindern helfen zu können - denn ich liebe Kinder!"
Bolormaa Dovchinjamz (1969), Sozialarbeiterin.
Sie hat die mongolische National Universität absolviert und anschliessend ein Jahr für die GTZ gearbeitet. Bogi war 10 Jahre in Deutschland und hat zuletzt bei einer mongolischen Jugend-Austausch-Agentur gearbeitet.
„Wenn ich erlebe, was ich mit meiner Arbeit bei den Kindern und Familien verändern kann, dann gibt das mir immer wieder neue Motivation. Unsere Unterstützung kommt wirklich an. Die fröhlichen Kinder in der Tagesstätte sind der tägliche Beweis dafür.“
Bolormaa Battsengel (1982), Lehrerin. Sie ist Mutter eines Sohnes und arbeitete vorher an diversen staatlichen Schulen. Ihre Ausbildung absolvierte sie an der mongolischen Universität.
„Es ist toll, wie die Kinder hier in der Tagestätte mit viel Motivation lernen. Über die Zeit sind sie mir alle ans Herz gewachsen – wir sind wie eine Art Familie, bei der der eine zum anderen schaut. Auch im Team. Es macht grosse Freude für Bayasgalant zu arbeiten.“
Oyuntuya Byambaragcha (1987) Lehrerin. Sie ist alleinerziehende Mutter einer Tochter und Absolventin der Pädagogischen Hochschule in Ulaanbaatar. Bevor sie 2011 zu Bayasgalant stiess, sammelte sie ein Jahr Berufserfahrung auf dem Land.
„Die Probleme der Kinder und ihrer Familien gehen mir sehr nahe, denn als alleinerziehende Mutter weiss ich selber, wie schwer es ist, das Beste für seine Kinder zu geben. Ich bin froh, wenn ich mit meiner Arbeit Kinder und ihre Mütter unterstützen kann.“
Dolgorsuren Myagmarsuren (1976) Köchin. Ihre beiden Kinder besuchen die Tagesstätte. Für Dogi ist die Arbeit bei Bayasgalant eine Chance auf eine bessere Zukunft.
„Meine Kinder gingen früher ins Kinderheim von Asral-And, jetzt gehen sie in die Tagesstätte von Bayasgalant. Ich mache meine Arbeit sehr gerne und durch das regelmässige Einkommen ist auch mein Leben und das meiner Kinder besser geworden. Ich freue mich sehr, hier arbeiten zu dürfen.“
Chantsaldulam Yura (1985), Köchin. Sie besuchte nach der Grundschule eine Berufsschule um sich zur Köchin ausbilden zu lassen. Von 2002 – 2010 arbeitete sie an diversen Orten als Köchin, bis sie 2010 zu Bayasgalant stiess.
„Es macht mich glücklich, den ganzen Tag die Stimmen der Kinder zu hören, sie sind für mich wie kleine Engel. Die Nähe der Tagesstätte zu meinem Wohnhaus ist ausserdem ein grosser Vorteil.“
Tsendee Namasai (1960), Abwart und Wächter. Er lebt zusammen mit seiner Frau Tseveenjav auf unserem Grundstück und schaut, dass keine unerwünschte Gäste vorbeischauen, während die Tagesstätte geschlossen ist.
„Die Arbeit bei Bayasgalant gab mir und meiner Frau eine neue Perspektive. Wir sind dankbar, können wir diese Arbeit tun und geben uns sehr Mühe, gut auf das Grundstück von Bayasgalant aufzupassen.“
Tseveenjav Tavkhi (1961), Putzfrau und Abwartin. Zusammen mit ihrem Mann Tsendee wohnt sie auf unserem Grundstück und hält das kleine Häuschen sowie die beiden Jurten sauber. Zusammen mit ihrem Mann hat sie drei Kinder grossgezogen.
„Ich bin bereits mehrfache Grossmutter und liebe Kinder – hier auf der Tagestätte zu wohnen heisst, unser Leben mit den Kindern zu teilen, was mir sehr gut gefällt.“