Prävention & Hilfe zur Selbsthilfe

Unzählige Kinder leben in den Armenvierteln rund um Ulaan-baatar, wo sie zu wenig zu essen und keine Zukunftsper-spektiven haben. Aus unserer Sicht hat jedes Kind das Recht darauf, sich unter möglichst guten Bedingungen entwickeln zu können.


Oberstes Ziel ist es, den Kindern zu ermöglichen, ganz Kind zu sein. Alle Kinder stammen aus Familien, die bitterarm sind und deshalb oftmals zu wenig Geld haben, um sich und ihre Kinder zu ernähren. Die Armut führt zu weiteren Problemen: Die Kinder können nicht zur Schule gehen, da sie das Schulmaterial nicht bezahlen können oder sie schlichtweg wegen des Hungers andere Sorgen haben.

Ein Zuhause ohne Nichts

Viele Kinder müssen in einem Umfeld aufwachsen, das kinderfeindlich ist: Sie haben keine Spielmöglichkeiten, wenig bis keine warme Kleidung, keinen Schutz und allzu oft werden die Kinderrechte mit Füssen getreten. Die Eltern ihrerseits müssen sich durch den Alltag kämpfen, sind vielfach krank und kaum über ihre Rechte aufgeklärt. Sehr oft ist nur ein Elternteil – meist die Mutter – anwesend und auf sich alleine gestellt. Ein grosses Bedürfnis ist es deshalb, die Kinder an einem sicheren Ort zu wissen, um wieder auf eigene Beine zu kommen. Bayasgalant bietet deshalb in erster Linie einen Ort der Geborgenheit, des Schutzes und der Wissensvermittlung.

Individuelle Hilfe

Mit den zwei Hauptprojekten Tagestätte und Hausbesuche sorgt Bayasgalant, Kinderhilfe Mongolei dafür, dass die Kinder aus diesen Familien nicht als Strassenkinder enden, sondern eine faire Chance auf eine bessere Zukunft erhalten. Wir sind der Überzeugung, dass auch eine Verbesserung der Situation der Eltern mithilft diese Chancen zu vergrössern. Daher bietet Bayasgalant für die Eltern Hilfe zur Selbsthilfe an: Mit Arbeitsvermittlung oder der Vergabe von Mikrokrediten greift Bayasgalant, wo nötig und erwünscht, unbürokratisch unter die Arme.