Medizinfonds – denn wer Gesund ist, kann fast alles erreichen
Sehr häufig treffen die MitarbeiterInnen von Bayasgalant, Kinderhilfe Mongolei auf Krankheitsfälle. Kaputte Zähne, Löcher im Trommelfell, Nieren, die nicht mehr richtig funktionieren, Herzprobleme, Wachstumsstörungen oder auch körperliche Behinderungen gehören zum Alltag. Dabei ist die Gesundheit ein wichtiges Standbein gegen die Armut.
Wer jeden Franken zweimal drehen muss, bevor er ihn ausgibt, kennt das Wort Vorsorgeuntersuchung nicht. Schmerzen werden lieber ausgehalten, als dass man etwas dagegen unternimmt. Symptome mit günstigen Tabletten kurzfristig bekämpft, anstatt die wirklichen Gründe für die Erkrankung zu suchen. Gesundheit ist ein Privileg für die Reichen. Bayasgalant, Kinderhilfe Mongolei will dies ändern. Denn für uns ist nebst der Bildung die Gesundheit der zweite wichtige Faktor, der gegeben sein sollte, damit arme Menschen einen Ausweg aus der Spirale der Armut finden können.
Ungeplant dringend
Momentan werden die Kinder in der Tagesstätte regelmässig medizinisch betreut. Dabei geht es meistens um kleinere Dinge: Impfungen, Schürfungen, Läuse, Husten, Durchfall – Dinge, mit denen Kinder überall auf der Welt konfrontiert sind. Diese Betreuung findet monatlich statt und ist fix im Budget eingerechnet. Bei grösseren Eingriffen wird die Entscheidung schwieriger, zum Teil betreffen sie auch die Eltern. Moralisch gesehen ist es unmöglich nein zu sagen, doch belasten diese Eingriffe das Budget schwer.
Daher ist es dringend nötig, dass Bayasgalant einen Medizinfonds in der Höhe von rund 50'000 Franken einrichten kann, um künftig nicht mehr lange über die Finanzierung eines medizinischen Eingriffes diskutieren zu müssen, ohne dass das monatliche Budget für die restlichen Kinder darunter leidet.
Wer mithelfen möchte den Medizinfonds aufzubauen, kann seine Spende direkt mit dem Vermerk „Medizinfonds“ versehen oder sich bei weiteren Fragen an uns wenden.
