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SPENDEN FÜLLEN DIE TELLER

Der grösste Teil des monatlichen Bayasgalant-Budgets fliesst in die Betreuung und die Ernährung der 175 Kinder. Pro Monat gibt der Verein derzeit rund 20'000 Franken direkt für die Projekte in der Mongolei aus. 

Von: Martina Zürcher


 

In der Tagesstätte wird das Mittagessen, die wichtigste Malzeit des Tages, in zwei Schichten serviert. Dann sitzen die Kinder jeweils dicht an dicht an den langen Tischen und warten geduldig, bis alle einen Teller vor sich stehen haben. Nach einem gemeinsamen "Säichen Choldloröö" - Guten Appetit - verschwinden Reis, gedämpfte Teigtaschen mit Fleischfüllung, Gemüse oder Nudelsuppe schnell in den hungrigen Bäuchen. Die Löffel kratzen in den Schüsseln und hie und da hört man genussvolles Schlürfen - es schmeckt! Wer Nachschlag will, kann sich einen zweiten oder sogar dritten Teller voll schöpfen lassen.

Eine Stunde später reichen die Köchinnen durch die Öffnung in der Küchentüre jeweils nochmals volle Schüsseln und Teller weiter, denn jetzt ist die nächste Gruppe Kinder aus der Schule gekommen.

 

Mangelernährung und ihre Folgen

Viele der Bayasgalant-Kinder würden ohne die Tagesstätte mit ihren regelmässigen Mahlzeiten ungenügend ernährt werden. 

Ist ein Kind auf längere Dauer mangelernährt, sind die körperliche und geistige Entwicklung eingeschränkt, es kann sich schlechter konzentrieren was auch die Schulleistung beeinflussen kann. Außerdem ist ein mangelernährtes Kind anfälliger für chronische Krankheiten im Erwachsenenalter was eine reduzierte körperliche und geistige Leistungsfähigkeit izur Folge haben kann. Dadurch sinken die Verdienstchancen und das Armutsrisiko steigt. Gute Ernährung trägt also dazu bei, das Armutsrisiko in der Zukunft zu vermindern und ein gesünderes Leben zu führen.

 

So viel kostet das Leben auf der Tagesstätte

Bayasgalant gibt derzeit 34%  des Monatsbudgets (rund 20'000 Franken) für die Ernährung aller 175 Kinder aus. Ein Vierer-Team steht jeden Tag in der Küche, um für alle ausgewogene und gesunde Mahlzeiten zu kochen. Somit ist der Betrag von derzeit 6800 CHF, die wir Monat für Monat für die Ernährung der Kinder ausgeben, der zweithöchste Budgetposten.

Nur der Aufwand für die psychologische, schulische und soziale Betreuung der Kinder ist noch grösser. 

 

Leider sind laufende Kosten, wie zum Beispiel jene für Nahrungsmittel oder die tägliche Betreuung der Kinder, für institutionelle Geldgeber oft unattraktiv. Dabei sind Kartoffeln oder der Lohn einer Sozialarbeiterin Monat für Monat essenziell für die Arbeit von Bayasgalant und seine Kinder. 

 

Besten Dank, dass Menschen wie Sie es ,uns ermöglichen die Teller der Kinder jeden Tag aufs Neue zu füllen! 

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